Schule und Stadttheater in Luckenwalde
Denkmal der 1920er Jahre

1926 wird in Luckenwalde ein Wettbewerb für einen Schulneubau ausgeschrieben. Die Auflagen beinhalten die Einbeziehung einer als Bühne nutzbaren Schulaula. Als Sieger ging aus diesem Wettbewerb der Luckenwalder Stadtbaumeister Graf hervor. Die Realisierung fand unter Mitwirkung von Stadtbaumeister Brennecke und Architekt Backers in den Jahren 1927 bis 1930 statt. Die Einweihung erfolgte am 8.8.1930. Am 15.9.1930 wurde die Aula erstmals als Theater genutzt.

Der Baukomplex gruppiert sich im vorderen Bereich aus drei Baukörpern um den Schulhof. Im rechten Winkel zum langgezogenen Klassenzimmertrakt schießen zu jeder Seite zwei flachere Bauteile an, rechts das Theater, links die Hauswirtschafträume. Als vierter Baukörper tritt die niedrige Turnhalle quergelagert in den Vordergrund.

Die einzigartige Verbindung von Theater- und Schulbau dieser Art machen den Grafschen Bau zu einem

interessanten Stück Architekturgeschichte der späten zwanziger Jahre.
   
               
Anschrift Grünstraße 14, 14943 Luckenwalde
Auftraggeber

Stadt Luckenwalde, Hochbauamt, Markt 10, 14943 Luckenwalde

Nutzfläche ca. 6700 m2
Bauzeit 1991 1994 in einzelnen Bauabschnitten
Merkmale Stadttheater wird gleichzeitig als Aula für die Schule genutzt
     
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